EWA appelliert an die Ständige Impfkommission und die Gesundheitsminister: Aufsichtspersonal in den Bädern umgehend eine Impfung ermöglichen, um sicher in die Freibadsaison starten zu können!

In einem Schreiben an den Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission, Prof. Dr. Thomas Mertens, sowie an die Gesundheitsminister der D-A-CH-Staaten appelliert die European Waterpark Association, Beschäftigten der öffentlichen Bäder umgehend eine Impfung gegen COVID-19 zu ermöglichen. Nur so kann sichergestellt werden, dass rechtzeitig zum Start der Freibadsaison im Mai ein ausreichender Schutz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleistet ist, die in der Becken- und Wasseraufsicht eingesetzt werden.

Zu deren wesentlichen Aufgaben zählen die Wasserrettung und medizinische Erstversorgung verletzter Badegäste – bis hin zu einer Wiederbelebung und Mund-zu-Mund-Beatmung Ertrunkener. Damit entspricht die Anforderung hinsichtlich eines Infektionsschutzes der von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rettungsdienste, die in der Prioritätsstufe 1 eingeordnet sind.

Daher ist aus Sicht des Qualitätsverbandes der europäischen Freizeitbäder und Thermen eine Zuordnung des Aufsichtspersonals in den öffentlichen Bädern zu dieser Impf-Gruppe zwingend geboten. Um eine ausreichende Immunisierung der Betroffenen durch die Impfung noch rechtzeitig vor dem erwarteten Start der Freibadsaison im Mai erreichen zu können, muss diesen umgehend eine Impfung ermöglicht werden.