Appell der European Waterpark Association an die Regierungen der europäischen Länder

Die öffentlichen Bäder in Deutschland und Europa stehen mit ihrer schwierigen Lage bisher kaum im Fokus der Öffentlichkeit, weil wir weder teure Lobbyisten bezahlen können, noch dies wollen. Aber gerade für die privaten Betreiber von Bädern und Saunalandschaften wird die Situation immer prekärer. Nach einer von uns durchgeführten Umfrage stehen 40 % innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate vor dem Aus, 80 % müssen spätestens im September Insolvenz anmelden, wenn bis dahin keine wirkungsvolle, echte Hilfe kommt.

Daher wendet sich die European Waterpark Association mit einem dringenden Appell an die Regierungen der europäischen Länder und an die Kommission der europäischen Union. Darin fordern wir:

  • Eine zeitnahe Wiederinbetriebnahme aller öffentlichen Bäder (Freizeitbäder, Thermen, Hallenbäder und Freibäder), um so ein unkontrolliertes „Wildbaden“ an Flüssen und Seen zu verhindern.
  • Ein Hilfsprogramm mit direkten, nicht zurückzuzahlenden Zuschüssen für alle insolvenzbedrohten Bäder, egal ob privatwirtschaftlich oder in kommunaler Hand.
  • Ein langfristiges Investitionsprogramm zur Sanierung und Attraktivitätssteigerung, damit so auch die Zulieferer und Dienstleister in unserer Branche neue Aufträge bekommen und die Krise überwinden können.
  • Eine befristete Reduzierung des Umsatzsteuersatzes, um den Bädern beim Neustart durch höhere reale Einnahmen (bei Beibehaltung der Brutto-Eintrittstarife) ausreichende Liquidität zu verschaffen.

Den Wortlaut des Appells können Sie dem Worddokument entnehmen, dass dieser Mail beigefügt ist.

 

Den Wortlaut des Appells finden Sie hier.